Die Rübelandbahn
Die Rübelandbahn verband ursprünglich Blankenburg und Tanne miteinander, wobei jedoch Tanne- Königshütte mit der Elektrizierung und Königshütte- Elbingerode 1999 stillgelegt wurde. Anfang der 60er Jahre wurde sie im im Rahmen des Chemieprogrammes komplett umgebaut. Dabei wurde sie elekrifiziert (mit Einphasenwechselstrom), es entstand ein neuer Güterbahnhof in Blankenburg am Streckengleis nach Rübeland, die Bahnhöfe wurden ausgebaut (die Gleise mussten Nutzlängen von min. 450 m aufweisen)... Weiterhin wurde extra für diese Strecke eine neue Baureihe konzipiert. Von der neu-geschaffenen Baureihe 171 wurden insgesamt 15 Exemplare gebaut, von denen die letzten im Dezember 2004 erst ausgemustert wurden. Im Oktober 2003 fanden erstmals Versuchsfahrten mit Lokomotiven der Baureihen 185 und 189 statt. Im Sommer 2004 wurden beide Baureihen im Plandienst eingesetzt, wobei sich die BR 185 als geeigneter herausstellte. Seit dem Dezember 2004 sind nun alle Planleistungen auf sie übergegange. Im April 2005 wurden nun alle 171er außer 171 001 und 171 002, die unter Denkmalschutz stehen aus Blankenburg abtransportiert. Seit dem 1.4.2005 hat die Osthavelländische Eisenbahn 2/3 der Transportleistungen übernommen. Dabei setzt sie Diesellokomotiven ein. Railion hält den E-Betrieb nicht einseitig aufrecht und wird in einiger seine noch verbliebenen E-Loks aus Blankenburg abziehen. Die Bahntochter wird dann mit Lokomotiven der Baureihe 232 den Restverkehr fahren. Wann genau die Fahrleitung abgeschaltet wird, ist noch unklar. Lange wird es nicht mehr dauern.














